19.10.2018 Herpesimpfung

Alajuela war heute am 8.Tag der Trächtigkeit zur 1.Herpesimpfung. Sie wurde auch sonst nochmal kurz durchgecheckt, unsere Tierärztin ist voll zufrieden und freut sich dann sie werdende Mama zum Ultraschall wiederzusehen 🍀
Alajuela’s Gewicht hat sich bereits minimal verändert
06.10. – 23,2 kg
19.10. – 24,1 kg
Sie schläft viel, ist sehr entspannt und mega liebesbedürftig

Viele Fragen sich – warum gegen Herpes impfen und eine trächtige Hündin, erkläre es gerne hier noch einmal:

Das Canine Herpesvirus stellt in der Hundezucht ein bedeutsames Problem dar, da es zu Unfruchtbarkeit oder dem so genannten infektiösen Welpensterben führen kann.
Ausgewachsene Hunde infizieren sich meist durch Tröpfcheninfektionen durch den Kontakt mit anderen Hunden (Belecken, Beschnuppern u. a.) oder beim Deckakt. Diese Tiere zeigen nach einer Ansteckung oft nur Husten, Schnupfen oder gar keine Krankheitsanzeichen. Leider können die Tiere das Virus sehr lange in sich tragen, da sich die Viren in Nervenknoten (v. a. Ganglien des Trigeminusnerv) zurückziehen und dort vom Immunsystem nicht erkannt werden. Diese Tiere stellen also eine hohe Ansteckungsgefahr für andere Hunde dar. Aufgrund dieser Fähigkeiten der Viren sind auch Laboruntersuchungen auf Herpes nicht sehr verlässlich. Tiere, bei denen keine Antikörper gefunden wurden, können dennoch die Viren in sich tragen.
Besonders gefährlich wird es, wenn junge Hündinnen während oder kurz vor einer Trächtigkeit auf Ausstellungen, Hundeplätze oder in Tierpensionen unterwegs sind oder anderweitig viel Kontakt zu anderen Hunden haben. Herpesviren haben die Eigenschaft, dass sie es dem infizierten Körper sehr schwer machen, Antikörper zu bilden. Dies führt dazu, dass der Immunschutz nur schwach und nur langsam aufgebaut wird. Die Hündin selber zeigt zwar ebenfalls kaum Erkrankungsanzeichen, die Welpen werden aber infiziert.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.