
Zucht mit Herz und Verstand
„de la Hacienda Pura Vida„
Unser Zuchtziel
Unser Ziel ist es, gesunde, sportliche und temperamentvolle Hunde mit einem stabilen Wesen zu züchten. Bei unseren Tervueren sollen Arbeitsfreude und Schönheit harmonisch vereint werden.
Tervueren sind agile Hunde, die viel Auslauf und geistige Beschäftigung benötigen. Da der Belgische Schäferhund zu den Gebrauchshunden gehört, sollte idealerweise auf dem Hundeplatz mit ihm gearbeitet werden (z. B. im IGP). Als echte Allrounder eignen sie sich jedoch auch hervorragend für viele andere Sportarten wie:
- Agility & Turnierhundsport (THS)
- Obedience
- Einsatz als Rettungshund
- Therapiehund
- Hüten an Schafen
- Maintrail
- Mantrailing und Geruchsidentifikation
Darüber hinaus sind Tervueren ideale Familienhunde. Sie begleiten uns begeistert auf Reisen, bei täglichen Unternehmungen und Spaziergängen. Sie lieben es, so oft wie möglich ganz nah bei ihrem „Menschenrudel“ zu sein.
Jeder Wurf ist für uns etwas ganz Besonderes. Die Welpen erhalten unsere ungeteilte Aufmerksamkeit und Liebe. In ihre optimale Aufzucht und Sozialisierung investieren wir all unsere Zeit und unser Engagement.
Die Welpenaufzucht
- Die ersten drei Wochen: Die Welpen werden von der Mutterhündin in unserem Haus aufgezogen und versorgt. Hier erleben sie den ersten engen Kontakt mit unserem Rudel und etwas später auch mit Besuchern.
- Ab der vierten Woche: Die Meute zieht in unser Welpengehege um. Dort erwartet sie ein windgeschütztes Welpenhaus mit einem großen Freilauf. Zwischen der vierten und sechsten Woche erkunden die Kleinen nach und nach ihre Umgebung und werden von uns regelmäßig mit neuen Anregungen überrascht.
- Die Prägungsphase: Nun lernen die Welpen, unerschrocken mit Kindern, Erwachsenen sowie verschiedenen Gegenständen, Bodenbelägen und Geräuschen umzugehen.
Unsere Aufzucht in Kurzform (Regelmäßige Wiederholung bis zur Abgabe):
- Aufzucht im Rudel: Erlernen der Kommunikation mit Hunden unterschiedlichen Alters.
- Grenzen setzen: Erste Erziehungsschritte durch die erwachsenen Hunde und uns als Züchter.
- Frühe Prägung: Intensiver und positiver Kontakt zum Menschen.
- Umweltgeräusche: Gewöhnung an Alltagsgeräusche (Staubsauger, Rasenmäher, TV, Radio) sowie Silvesterknaller und Gewitter.
- Körperpflege: Sanftes Heranführen an Duschen, Föhnen und Kämmen.
- Mobilität & Verkehr: Erste Autofahrten und kleine Ausflüge an der Leine, um den Straßenverkehr kennenzulernen.
- Natur erleben: Ausflüge auf Wiesen und in den Wald.
- Andere Tiere: Kontakte mit Katzen, Pferden, Hühnern, Ziegen, Kaninchen etc.
- Mitmenschen: Kennenlernen von Kindern und gehandicapten Personen (z. B. Rollstuhlfahrern).
- Alltagstraining: Beginn der Gewöhnung an die Hundebox und erste Schritte der Stubenreinheitserziehung.
- Geräteparcours: Spielerisches Erkunden von diversen Spielgeräten und Spielsachen.
Die Welpenabgabe
Wir wählen die zukünftigen Welpenkäufer sehr sorgfältig aus. Daher möchten wir Interessenten so früh wie möglich kennenlernen – am besten schon vor der Geburt der Welpen. So können viele Fragen im Vorfeld in aller Ruhe geklärt werden. Unser größter Wunsch ist es, dass die neuen Besitzer mit ihrem Hund rundum glücklich werden. Bitte beachte hierzu auch unsere FAQ
Bei der Abgabe (mit ca. 8–9 Wochen) sind alle Welpen selbstverständlich:
- Mehrfach entwurmt
- Geimpft (inklusive EU-Heimtierausweis)
- Gechipt
- Ausgestattet mit einer Ahnentafel eines anerkannten Zuchtverbandes (DKBS e.V. / VDH / FCI)
Ein Hundeleben lang an deiner Seite
Natürlich sind wir auch nach dem Kauf das ganze Hundeleben lang für dich da. Wir freuen uns riesig, wenn der Kontakt zu uns bestehen bleibt!
Wir stehen dir jederzeit mit Rat und Tat zur Seite bei Fragen rund um:
- Den allgemeinen Alltag mit Hund
- Erziehung und Ausbildung
- Ausstellungen
- Zuchtzulassung
Die Hand eines Züchters… ❤️
Die Hand eines Züchters ist die Hand, die die Hündin bei der Geburt beruhigt. Es ist die Hand, die ihren Bauch streichelt, um sie bei den Wehen zu entspannen.
Die Hand eines Züchters ist die Hand, die den Weg frei macht, damit die Welpen leichter geboren werden können. Es ist die Hand, die nicht zittert – auch wenn sie voller Blut ist –, um einem Welpen in Schwierigkeiten zu helfen.
Die Hand eines Züchters ist die Hand, die die Fruchthülle öffnet und die Nabelschnur trennt, wenn die Mama es nicht schnell genug macht. Es ist die Hand, die den Welpen trocken rubbelt und ihm zum ersten Atemzug verhilft.
Die Hand eines Züchters ist auch die, die einen Welpen liebevoll streichelt und die Tränen wegwischt, wenn es das kleine Leben trotz aller Bemühungen nicht geschafft hat.
Die Hand eines Züchters ist diejenige, die Mama und Welpen mehrmals täglich sauber macht und kontrolliert, ob es allen gut geht. Sie wiegt die Welpen täglich, versorgt die frischgebackene Mutter mit bestem Futter und erledigt nebenbei wie selbstverständlich den eigenen Haushalt und versorgt das restliche Rudel.
Die Hand eines Züchters muss oftmals müde Augen reiben und Sorgenfalten auf der Stirn glätten – etwa dann, wenn die Mutter erst nach Tagen genug Milch hat und man bangen muss. Es ist die Hand, die bei Problemen alle zwei Stunden das Milchfläschchen zubereitet, die Welpen füttert und die Bäuchlein reibt, damit die Verdauung in Gang kommt. Sie findet drei Wochen lang auch nachts kaum Ruhe, ist nur für die kleine Familie da und trägt jedes Gramm Zunahme glücklich in die Gewichtstabelle ein.
Die Hand eines Züchters bereitet die erste feste Nahrung vor. Sie füttert die Welpen über fünf weitere Wochen regelmäßig, hält das Lager sauber, spielt mit ihnen und bringt ihnen das kleine Einmaleins des Lebens bei. Sie entwöhnt die Welpen langsam von der Mutter, knüpft die ersten Kontakte zu den Interessenten und ist oft ruhelos, weil Entscheidungen getroffen werden müssen, die das gesamte weitere Leben der Welpen bestimmen.
Die Hand eines Züchters beantwortet im Vorfeld unzählige Fragen der neuen Hundeeltern, verschickt Bilder und Videos, bereitet den Abschied vor und tut alles dafür, dass der Auszug problemlos verläuft. Es ist die Hand, die dem Welpen sein erstes eigenes Halsband umlegt und beim Abschied die eigenen Tränen wegwischt.
Die Hand des Züchters ist auch die, die regelmäßig zum Telefon greift oder E-Mails schreibt, um sich nach dem Wohl der verkauften Hunde zu erkundigen. Sie steckt das Geld aus dem Verkauf in die Hundesparbüchse – mit dem Wissen, dass es den investierten Aufwand oft kaum deckt und bald neue Ausgaben für die Zucht anstehen. Denn ein liebe- und verantwortungsvoller Züchter wird durch seine Zucht nicht reich.
Die Hand eines Züchters ist auch die, die die Augen zuhält, damit man die Tränen nicht sieht, wenn er ungerechtfertigt angefeindet oder für gesundheitliche Probleme verantwortlich gemacht wird, die außerhalb seiner Macht lagen.
Aber die Hand eines Züchters ist vor allem die, die das eigene Herz glücklich schlagen spürt, wenn es den Hunden und Welpen gut geht und sie in die Augen glücklicher Welpeneltern blickt.
Bitte denkt an all das, wenn ihr das nächste Mal die Hand eures Züchters schüttelt. Ein guter Züchter begleitet seine Hunde bis zu deren Lebensende, sorgt sich immer um sie und freut sich über nichts mehr, als weiterhin an ihrem Leben teilhaben zu dürfen.


